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News
Weltausstellung 2005 Buenos
Aires
2005 gibt es keine Dogo
Argentino Weltsieger; und das im Mutterland der Rasse, wohin sich das
internationale Augenmerk der Fachwelt naturgemäß gerichtet hatte.
Die Ausstellung am Sonntag
wurde für drei Stunden unterbrochen und die Dogos wurden von der
Weltausstellung ausgeschlossen. Im Ring der Rüden war eine Tränengasbombe
gezündet worden. In der darauf folgenden Panik wurden die versperrten
Glastüren neben meinem Ring, wo ich gerade die Hündinnen der Championklasse
richtete, eingeschlagen, Menschen und Hunde drängten mit teilweise
verschwollenen Augen und Schnittwunden ins Freie. Als beim Ringeingang die
Leine eines Hundes riss und sich naturgemäß alles Augenmerk auf das dortige
Gerangel richtete, wurde an anderer Stelle die Bombe geworfen.
Durch die lange
Unterbrechung, bis die dann gesperrte Halle wieder freigegeben werden
konnte, alle Feuerwehr-, Rettungs- und Polizeifahrzeuge abgezogen waren,
dauerte die Weltausstellung 2005 Argentinien bis lange nach Mitternacht.
Diese Weltausstellung wird als eines der traurigsten Kapitel für unsere
Rasse in die Geschichte eingehen. Am übernächsten Tag, ich war zufällig
dort, gab es im Büro der FCA wieder Bombenalarm, das ganze Haus wurde
evakuiert, die Strasse für Stunden gesperrt. Abgesehen von den kriminellen
facts: die Ruf Zerstörung wird nicht so bald wieder gut zu machen sein. Mehr
ist dazu nicht zu sagen.
Aus Buenos Aires: Otto
Schimpf.
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